3, 2, 1 - Smile
Wer erkennt sich in der nachstehenden Situation wieder - alle nicht!? Die Vorfreude war riesig, als ich mit 7 Jahren zusammen mit meinen Eltern in die Stadt fuhr, um mein Geburtstagsgeschenk einzulösen: NEUE ROLLERBLADES 🤩 Dunkelblau mit roter Verzierung; ich sehe sie noch heute vor mir 😊 Doch wie konnte es anders kommen 😔 Zu Hause angelangt, begann es in Strömen zu regnen und eine Besserung der Wetterlage war vorerst nicht in Aussicht.
OK, ich gebe es zu: Den Drang etwas neues gleich ausprobieren zu wollen, verspüre ich auch heute noch UND ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht der einzige bin, der unter dieser Eigenschaft manchmal leidet 😅
Da ich somit bestens nachvollziehen kann, in welcher Gefühlslage du dich momentan befindest, wie stark es dich unter den Fingernägel brennt, das Gelernte aus dem 1. Know-How Bericht anzuwenden, werden sich die folgenden Zeilen wie pflegendes Balsam für dein Inneres anfühlen 🤗
Ich habe das also richtig verstanden: Du möchtest gleich loslegen, hast aber noch keine Kamera oder denkst über ein Kameraupdate nach? Gut. Diesem Problem schaffen wir gleich Abhilfe. Wir setzen uns in einem ersten Schritt mit den folgenden Punkten auseinander, die eine gute Kamera ausmachen.
Sensorgrösse (1 Zoll – Four Third – APS C – Vollformat)
Megapixel
Fokussierung (Schnelligkeit der Fokussierung, Anzahl der Fokuspunkte, usw.)
ISO Eigenschaften (wie gut kann meine Kamera in hohen ISO Bereichen fotografieren – Rauschen)
Bedienung, Schnelligkeit, Dual Flash (2 SD-Kartenslots), Menüführung, Grösse, Gewicht
Neben den klassischen Spiegelreflexkameras gibt es die immer bekannteren spiegellosen Kameras und die Kompaktkameras.
Du siehst, es gibt verschiedene Kriterien, die den Kauf beeinflussen können. Welche gilt es nun aber zu beachten?
Allgemein kann festgehalten werden dass…
👉 die Kamera komplett manuell einstellbar sein sollte
👉 es nicht unbedingt eine Spiegelreflexkamera sein muss (die Spiegellosen erleben einen grossen Aufschwung!)
👉 die Objektive auswechselbar sein sollten (Flexibilität/Einsatzgebiet)
👉 der Anfänger (aber auch der ambitionierte Hobbyfotograf) keine 30 oder 50 Megapixel benötigt
👉 die Haptik in einem Fotogeschäft ausprobiert werden sollte (Wie fühlt sich das Gerät an? / Wie liegt es in der Hand? / Ist es zu gross/klein?)
👉 der Hersteller vorerst keine Rolle spielt
👉 sich ein Blick auf den grossen Schweizer Occasionsmarkt lohnen kann
MEINE TIPPS:
Die unterschiedlichen Spezifikationen/Features der Kameras bringen verschiedene Einsatzgebiete mit sich. Viel zentraler als die Frage, was eine gute Kamera ausmacht, ist somit der Perspektivenwechsel und die Auseinandersetzung mit folgenden Punkten, um herauszufinden, welche Kamera denn eigentlich zu dir und deinem Einsatzgebiet passt.
Was willst du hauptsächlich fotografieren?
(brauchst du Geschwindigkeit, Dynamikumfang, Low Light Qualität usw.?)Auch mit den günstigsten Kameras kann vieles in guter Qualität fotografiert werden
Wenn Geld investieren, dann eher in Objektive (die sind ja schliesslich noch vor dem Sensor, der das eigentliche Bild aufnimmt)
Du brauchst nicht alle Menüpunkte zu verstehen (tu ich im Übrigen auch nicht). Wichtig sind zwischen 8 bis 12 Funktionen/Knöpfe, damit lassen sich 98% aller Fotos aufnehmen
Aufklärung eines Kamera Mythos:
“Mehr Megapixel ist besser” muss immer in Relation zur Sensorgrösse betrachtet werden. Allein die Megapixel sind nicht entscheidend! Zudem solltest du dir auch im Klaren darüber sein, was du mit den Bildern anstellen möchtest (Verwendung auf Online und Social Media Plattformen oder physischer Druck).
„Das Equipment, welches wir gebrauchen spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen“
GRATULIERE, du bist auf dem aktuellsten Stand 😎 Du merkst, es geht Schlag auf Schlag. Vergiss nicht, unten deine E-Mail Adresse zu hinterlegen um am Ball bzw. Auslöser zu bleiben 📸😃 Gerne begrüsse ich dich auch auf meiner Facebook Seite oder meinem Instagram Account.
By the way: Hast du den Dreiakter der Story erkannt? Wenn du nicht weisst, auf was ich mit meiner Frage hinaus will, klicke auf Storytelling! Ich bin mir sicher, du wirst den einen und anderen Aha-Moment antreffen, indem du persönliche Erlebnisse reflektierst, mit deinem neuen Wissen analysierst aber auch künftige Alltagssituationen aus einer anderen Perspektive betrachten können.
MEHR ALS EINFACH EIN BILD
Reto